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Keine Angst vor der Zecke!

Impfung und richtige Kleidung schützen vor den Plagegeistern

Bonn, den 6.4.2011
Gleichzeitig mit dem Frühling und den warmen Temperaturen sind auch wieder die Zecken in der Natur unterwegs. Da sie Krankheiten wie Borreliose und FSME übertragen, sollte man sich vor ihnen schützen.


Bundesweit trägt jede dritte Zecke Borrelien und kann diese nach dem Stich auf sein Opfer übertragen. Entscheidend ist hier schnelles Entfernen, da sich die Erreger im Mitteldarm der Zecke befinden und erst nach 12 bis 24 Stunden auf den Menschen übergehen.


Bei der Frühsommer-Hirnhautentzündung (FSME) sieht das anders aus. Hier infiziert man sich sofort nach dem Stich, da sich die Erreger der FSME in den Speicheldrüsen befinden. Mittlerweile gehört die Südhälfte Deutschlands beinahe flächendeckend zu den Risikogebieten. Wer dort lebt oder in Urlaub dorthin fährt, sollte sich nach Meinung von Experten auf jeden Fall impfen lassen.


Bevorzugte Lebensräume der Zecken sind Gebiete um Seen und Flüsse, Waldlichtungen und Waldränder aber auch Freibäder, Spiel- und Sportplätze sowie der Garten. Dort sitzen sie an Gräsern oder Unterseiten von Pflanzenblättern und warten auf vorbei kommende Opfer.


Damit man gesund durch den Sommer kommt, sollte man in der Natur geschlossene und helle Kleidung tragen, sich mit Zeckenschutzmittel einreiben und nach dem Spaziergang die Kleidung und den Körper nach Zecken absuchen. Hat man eine Zecke entdeckt, sollte man diese mit einer Zeckenzange schnell entfernen und nicht wie früher irrtümlicherweise gedacht mit Creme ersticken.

Wie aktiv die Zecken gerade in Ihrem Umfeld sind, kann man auf der Seite
www.zeckenwetter.de nachlesen.

 

 

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