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Keine Angst vor der Zecke!

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Damit Sie gesund durch den Sommer kommen, haben wir Ihnen die wichtigsten Tipps zum Schutz zusammengestellt: 


  1. Aufenthaltsort der Zecke meiden
    Gehen Sie nicht durch Gebüsch, Unterholz oder hohe Gräser, bleiben Sie auf lichten und vegetationsarmen Waldwegen. Rasten Sie nicht am Waldrand, an Heuhaufen und im dichten Unterholz.


  2. Tragen Sie geschlossene und helle Kleidung
    Die Haut sollte größtenteils bedeckt sein. Feste Schuhe (keine Sandalen), lange Hosen und Hemden mit langen Ärmeln machen es den Zecken schwer. Auf heller Kleidung erkennt man Zecken schneller.


  3. Schützen Sie sich durch Zeckenschutzmittel
    Neben käuflichen Zeckenschutzmitteln gibt es auch Naturstoffe wie z.B. Lavendel- und Nelkenöl, die das Risiko eines Zeckenbefalls vermindern sollen. Lavendelöl sollte dafür auf Schuhe und Strümpfe geträufelt werden.


  4. Suchen Sie nach dem Spaziergang Ihre Kleidung und Ihren Körper nach Zecken ab:
    Während der Zeckensaison sollte nach einer Wanderung möglichst schnell die Kleidung und der ganzen Körper, besonders die Kniekehlen, Achselhöhlen und im Schritt abgesucht werden und Kleidungsstücke, vor allem Strümpfe, gewechselt werden.Zecken krabbeln auf der Kleidung und suchen nach freier Haut und warmen Körperstellen. Aber Vorsicht: Junge Zecken sind sehr klein (0,5 mm) und zwischen den Haaren nur schwer zu erkennen.


  5. Besondere Regeln für das Entfernen
    Je schneller man die Zecke vom Körper entfernt, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion. Es dauert mindestens ein bis zwei Stunden, oft auch bis zu zwölf Stunden bis der Saugakt und damit die Krankheitsübertragung beginnt.
    Nie die Zecke mit Öl, Klebstoff oder Creme vor dem Entfernen ersticken, sondern die Zecke mit einer Zeckenzange, Zeckenschlinge, Zeckenkarte oder den Fingernägeln entfernen. Man packt die Zecke dabei an ihren Saugrüssel unmittelbar an der Hautoberfläche und hebelt sie vorsichtig heraus. Ein Quetschen der Zecke muss unbedingt vermieden werden, da sonst das Infektionsrisiko erhöht wird. Die Stichstelle sollte danach gewaschen und mit Alkohol desinfiziert werden.


  6. Schützen Sie Ihre Haustiere
    Suchen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze nach einem Aufenthalt im Freien unbedingt auf Zecken ab oder schützen Sie sie durch entsprechende Mittel aus der Apotheke oder vom Tierarzt. Hunde und Katzen können ebenfalls an Borreliose erkranken.


  7. Vorsichtsmaßnahmen im Garten
    Auf dem eigenen Grundstück sollte man so wenig wie möglich Mäuse dulden. Gärten mit Komposter sind ein Paradies für Mäuse. Benutzen Sie geschlossene Komposter.Rastplätze von Vögeln sollten nicht über Terrassen sein, da Vögel Zecken abschütteln.


Weitere Informationen im Internet

Zahlreiche Informationen finden Sie im Internet, z.B. unter

www.borreliose-bund.de
www.zecken.info,
www.zeckenbiss-borreliose.de

 

Quelle: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e.V. (www.sdw.de)