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Ohne ihn wäre Weihnachten nur halb so schön

Aber ein Ökobaum sollte es nach der SDW schon sein!

 

Bonn, 04.11.2013
Über 29 Millionen Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wieder die Herzen der Deutschen erfreuen. Die nicht nadelnde Nordmanntanne ist mit 75% weiterhin der mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum.

Bei stabilen Preisen kostet der Meter im Durchschnitt 16 bis 20 Euro.


Viele wollen den Zauber eines beleuchteten Baumes bereits in der Adventszeit genießen und stellen sich einen Baum auf den Balkon oder in den Garten. Außerdem wird der deutsche Weihnachtsbaum mit 1,63 m im Durchschnitt immer kleiner.


Wichtig für der Wahl des Weihnachtsbaumes ist für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), dass man den Umweltaspekt nicht vergisst.


Ein Weihnachtsbaum aus dem regionalen Wald mit Öko-Zertifikat ist nach wie vor der ideale Baum für das Weihnachtsfest. In fast allen Bundesländern gibt es ein Herkunftssiegel, das garantiert, dass der Baum aus der nahen Umgebung stammt und so unnötiger Schadstoffausstoß durch den Transport vermieden wurde. Auch eine Nachfrage nach der Art der Produktion ist sinnvoll und fördert die umweltfreundlichen Weihnachtsbaumplantagen. So pflegen ökologisch orientierte Anbauer ihre Kulturen per Hand oder durch Schafbeweidung und verzichten auf Un- krautvernichtungsmitteln. Der Kauf des Weihnachtsbaums entweder bei regionalen Waldbauern oder beim nächstgelegenen Forstamt ist und bleibt immer etwas Besonderes. Viele Betriebe bieten zusätzlich Glühwein, Lebkuchen oder Kutschfahrten an, so dass der Kauf vor allem für Kinder immer ein Erlebnis ist. Bisher werden ca. fünf Prozent der verkauften Bäume im Rahmen der Waldbewirtschaftung direkt aus dem Wald entnommen. Die meisten Bäume, die aus der Waldpflege kommen, sind Fichten, Weißtannen und Kiefern.


Damit man möglichst lange Freude an seinem Weihnachtsbaum hat, rät die SDW zu folgen-den Maßnahmen:
Ein Weihnachtsbaum ohne Ballen sollte nach dem Einschlagen bis zum Fest an einer schat-tigen Stelle in einem Eimer mit Wasser und abgenommenen Netz aufgestellt werden. Bevor der Baum ins Zimmer kommt, sollte man ihn erneut absägen und ihn in einen Ständer mit Wasser, einem Esslöffel Zucker oder Blumenfrisch stellen. Ein Standort möglichst weit weg von der Heizung und tägliches Gießen verlängern sein schönes Aussehen.


Ein Weihnachtsbaum mit Ballen muss bereits im Freien regelmäßig gegossen werden. Er sollte erst kurz vor dem Heiligen Abend ins Zimmer gestellt werden. Seinen Platz sollte er möglichst weit weg von der Heizung finden und er muss weiter gut gegossen werden. Möglichst nach zwei bis drei Tagen sollte der Baum wieder ins Freie kommen und dort, sobald es frostfrei ist, eingepflanzt werden


Weitere Infos unter www.sdw.de/waldwissen/weihnachtsbaum.


Quelle: Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Bundesverband e.V.