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Waldjugend verspricht Klöckner 20.000 Stunden ehrenamtliche Arbeit im Wald

Prominenter Besuch auf dem Bundeslager der Deutschen Waldjugend

Hauenstein/Pfalz, 02.08.2019

 

Unter dem Motto „Expedition Grün“ trafen sich 600 Mitglieder der Waldjugend (DWJ) aus ganz Deutschland in Hauenstein/Pfalz, um gemeinsam Nachhaltigkeitsthemen voranzutreiben. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Dr. Wolfgang von Geldern, ehrten am Freitag bei einem Besuch den ehrenamtlichen Einsatz. Dabei überreichte die Waldjugend der Ministerin einen Gutschein zu 20.000 Stunden ehrenamtlichen Einsatz im Wald im Jahr 2020.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und SDW Präsident Dr. Wolfgang von Geldern mit dem "Gutschein" inmitten der Waldläuferinnen und Waldläufer; Foto: BMEL/Photothek/Torsten Silz

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und SDW Präsident Dr. Wolfgang von Geldern mit dem "Gutschein" inmitten der Waldläuferinnen und Waldläufer; Foto: BMEL/Photothek/Torsten Silz

Bundesministerin Julia Klöckner lobte dieses besondere Engagement „Die Waldjugend zeigt hier, wie wichtig die Gemeinschaft für den Erhalt des Waldes ist. Was für ein tolles Signal, dass die jungen Leute dem Wald 20.000 Stunden ihrer Zeit schenken. Ganz herzlichen Dank für diesen echten und nachhaltigen Einsatz mit Vorbildcharakter.


Und sie betonte weiter: „Jugend und Wald gehören zusammen: Denn der Wald ist ein Dialog der Generationen, ein Versprechen an die Zukunft. Wenn wir heute Bäume pflanzen, ernten unsere Kinder und Enkel den Ertrag. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und die Waldjugend sensibilisieren seit langem für die Bedeutung des Waldes. Der Wald ist nicht nur unser Erholungsort, sondern Lebensraum, Umwelt- und Klimaschützer. Ich freue mich deshalb besonders, das Bundeslager der Waldjugend auch in diesem Jahr finanziell zu unterstützen. Denn hier wird Kompetenz vermittelt und Spaß daran, etwas für unseren Wald – und damit für uns alle – zu tun. Gerade unsere Jugend ist darauf angewiesen, dass in die Wälder investiert wird, dass Bäume gepflanzt werden und wiederaufgeforstet wird. In ihrem Sinne müssen wir die Waldbesitzer und Forstwirte vor allem bei der Aufgabe unterstützen, langfristig zu handeln und das Ökosystem Wald widerstandsfähiger gegenüber dem Klimawandel zu machen. Das steht jetzt ganz oben auf der politischen Tagesordnung.


Bei einem Platzrundgang und im persönlichen Gespräch mit Kindern und Jugendlichen konnte sie sich einen Eindruck von der vergangenen Woche machen. Die Teilnehmenden des Zeltlagers dankten ihr insbesondere für ihr Interesse für den Wald. Zeitgleich appellierten sie, den Klimawandel und das Waldsterben ernst zu nehmen und diese entscheidende Mission auch politisch voranzutreiben.


Alle drei Jahre versammelt sich die Waldjugend zum gemeinsamen Bundeslager: Bei Forsteinsätzen, Aktionen und gemeinsamen Workshops begeben sie sich auf Abenteuer rund um das Thema Naturschutz. Ein Hauptaugenmerk liegt insbesondere auf der Funktion des Waldes jetzt und in Zukunft. „Das Besondere an der Waldjugend ist, dass wir uns ganz praktisch für den Naturschutz einsetzen. In unseren Gruppen sind wir das ganze Jahr im Wald unterwegs, arbeiten mit unserem Patenförster im Wald und pflanzen Bäume“, so Bundesleiter Sven Hery. Das Bundeslager liefert dabei immer wieder wichtige Impulse und Austausch.